Derbystar

Mehr als rundes Leder: Derbystar ist den meisten als Hersteller für Bälle verschiedener Sportarten bekannt - ob Handball, Fußball, Volleyball oder Basketball, kaum ein Teamsport mit Ball wird von der Marke aus dem rheinischen Goch nicht bedient. 



Seit 1963 produziert Derbystar Lederbälle, war zuvor einer Lederfabrik entsprungen und stellte in den Jahren nach seiner Gründung unter anderem auch Pferdesättel und andere Lederwaren her. Darin hat auch der Name Derbystar seinen Ursprung: "Derby" bezieht sich auf den Pferdesport, "Star" für die Qualitätsansprüche des Unternehmens.

Seither ist Derbystar vor allem für seine Bälle bekannt geworden, bietet mittlerweile aber auch zahlreiche andere Sportartikel an. Angefangen bei Zubehör rund um den Ball wie Netze, Pumpen oder den dazugehörigen Nadeln über Trinkflaschen bis hin zu Mappen für Spielerpässe - Derbystar hat sich zu einer der bekanntesten Adressen für Teamsport-Bedarf entwickelt.

Auch Bekleidung bietet Derbystar an: Trainingsleibchen in verschiedenen Farben haben bei einer Vielzahl an Vereinen bereits Einzug gefunden, auch Kapitänsbinden oder Schiedsrichter-Karten gehören zum Repertoire der Gocher. Das Hauptaugenmerk liegt aber weiter auf den Bällen - nicht umsonst stellt Derbystar seit 2010 den Einheits-Spielball für die Fußball-Bundesliga, weitere internationale Top-Ligen folgten bald darauf.

Die Bälle werden mittlerweile nicht mehr aus Leder, sondern aus synthetischen Materialien genäht. Bis in die frühen 1970er-Jahre fand die komplette Produktion noch in Deutschland statt, mit einem Zwischenstopp in Ungarn bis 1983 zog sie dann aber nach Pakistan um. Lediglich die Ball-Topmodelle wurden noch in Deutschland genäht, bis auch diese ab Ende der 1980er in Pakistan hergestellt wurden. Die Herstellung selbst ist bei allen Änderungen um sie herum jedoch gleich geblieben: Derbystar setzt auch heute auf handgenähte Bälle, produziert laut eigenen Angaben zwischen 2000 und 2500 Bälle pro Tag.

Derbystar ist zudem um faire Arbeitsbedingungen bemüht: Das Unternehmen ist Fairtrade-Partner, die Produktionsstätte in Pakistan wurde in diesem Rahmen von der Fairtrade Labour Organisation abgenommen und lizenziert.