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FHC Frankfurt/Oder

Mannschaftsfoto

Mannschaftsfoto

Frankfurter HC
Mannschaft vom Frankfurter HCFoto: HBF / hbf-info.de

Kader

Kader

Nr. Name Position Geburtsdatum
4 Annika Nega LA 09.08.1990
6 Franziska Mietzner RL 20.12.1988
8 Susann Schneider KM 05.08.1987
9 Janine Wegner RM 25.05.1988
10 Lisa-Marie Preis RR 07.07.1990
11 Mandy Hering LA 03.11.1984
12 Melanie Herrmann TW 03.08.1989
13 Kira Eickhoff RA 15.06.1988
15 Anja Scheidemann RA 02.12.1987
16 Nele Kurzke TW 16.06.1990
17 Jessy Anna Kramer RL/RM 16.02.1990
18 Friederike Gubernatis RR 01.04.1988
20 Christine Beier RL/RM/RR 12.12.1983
21 Jennifer Rode RA/RR 03.08.1995
26 Mandy Burrekers TW 08.01.1988
- Dietmar Schmidt Trainer 29.04.1952

Zugänge

Zugänge

Name Position Geburtsdatum Verein
Jennifer Rode RA/RR 03.08.1995 -

Abgänge

Abgänge

Name Position Geburtsdatum Verein
Arjenne Paap KM 11.02.1981 Karriereende
Janine Urbannek KM 05.03.1988 SG Kickers-Sindelfingen
Kathleen Haase KM 25.06.1992 Karriereende

Verein

Verein

Die Geschichte des als Frauenhandballverein gegründeten FHC (Frankfurter Handballclub) im brandenburgischen Frankfurt/Oder geht auf Bestrebungen der DDR-Staatsführung zurück, nach dem erfolgreichen Abschneiden der erstmals unter eigener Staatsflagge angetretenen DDR-Sportler bei den Olympischen Spielen 1968 (bis 1964 hatte es gesamtdeutsche Olympia-Mannschaften gegeben) den für das internationale Prestige der DDR als überaus wichtig eingestuften Leistungssport noch intensiver zu fördern. Eine der Maßnahmen zur Bündelung des sportlichen Potenzials war die Konzentration der DDR-Handballer-Elite im ab 1969 aufgebauten ASK (Armeesportklub) Vorwärts Frankfurt/Oder. Der ASK Vorwärts war Teil der Armeesportvereinigung Vorwärts (ASV), die wiederum der Nationalen Volksarmee (NVA) angegliedert war.

1972 bildete der ASK Frankfurt mit dem meisten Team-Mitgliedern der bei der Spartakiade im selben Jahr überzeugenden Mädchen-A-Mannschaft die erste ASK-Frauenhandballmannschaft. 1977 stiegen die ASK-Frauen in die Handball-Oberliga auf und errangen zwischen 1982 und 1990 sechs Mal die DDR-Meisterschaft. Dazu kamen vier Pokalsiege in den Jahren 1981 bis 1986. International für Aufsehen sorgte 1985 und 1990 der Gewinn des Pokals der Internationalen Handballföderation. Eine der herausragenden Spielerinnen dieser Zeit war die Rekord-Nationalspielerin Katrin Mietzner (260 Länderspiele, 1095 Tore), die später zu den Gründungsmitgliedern des FHC gehörte.

Nach dem Ende der DDR 1990 wurde der ASK Vorwärts aufgelöst und seine Spielerinnen fanden in der Oderstadt zunächst in den Vereinen BFV und Blau-Weiß eine neu sportliche Heimat. 1994 fusionierten diese beiden Klubs zum FHC Frankfurt/Oder .

Der FHC Frankfurt/Oder, zu dem heute außer dem Bundesliga-Team noch eine 2. Manschaft und Jugendmannschaften gehören, konnte auch in der 1. Bundesliga im vereinigten Deutschland an die Erfolge aus DDR-Zeiten anknüpfen. 1997 konnte der FHC den City-Cup nach Frankfurt/Oder holen. Zwar mussten die FHC-Frauen im Jahr 2000 den Abstieg in die 2. Bundesliga hinnehmen, erkämpften aber bereits 2002 wieder die seitdem behauptete Erstklassigkeit. Im Jahr darauf gelang dem damals von Trainer Dietmar Rösicke gecoachten Team, zu dem auch Trainer-Ehefrau und Ausnahmespielerin Regina Urbanke-Rösicke gehörte, der Pokalsieg. 2004 folgte mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft der bisher größte Triumph in der Vereinsgeschichte.

Der FHC Frankfurt/Oder der sich seit ungefähr dem Jahr 2000 mit erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sah und sieht, kann sportlich von der Kooperation mit der Sportschule Frankfurt/Oder und dem Olympiastützpunkt profitieren. Auch die in gewisser Weise in der Tradition der Militär-Nähe des Vorgängervereins ASK Vorwärts stehende Zusammenarbeit mit der örtlichen Sportfördergruppe der Bundeswehr ist in Hinblick auf Synergie-Effekte interessant. 

Erfolge

Erfolge

DDR-Meister: 2004 1982, 1983, 1985, 1986, 1987, 1990
DDR-Pokalsieger: 2003 1981, 1982, 1984, 1986, 1990
IHF-Cup-Sieger: 1985, 1990
City-Cup-Sieger: 1997

Halle

Halle

Für ihre Heimspiele läuft die seit 2006 von Dietmar Schmidt (Mitglied der DDR-Olympia-Gold-Mannschaft von 1980) trainierte Bundesliga-Mannschaft des FHC zumeist in der im Dezember 1997 eingeweihten Brandenburg-Halle auf. Die 2500 Zuschauer fassende, technisch hervorragend ausgestattete Mehrzweckhalle ist auf dem weitläufigen Gelände des Frankfurter Sportzentrums erbaut worden und hat eine Fläche von 3000 qm. Als Ausweichspielort dient den FHC-Spielerinnen die kleinere, vor allem als Hallenradsportanlage bekannte Oderlandhalle (Baujahr: 1988). 

Brandenburg-Halle
Stendaler Straße 26
15234 Frankfurt/Oder

Oderlandhalle
Stendaler Straße 26
15234 Frankfurt/Oder

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