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SG LVB Leipzig verliert gegen den GSV Eintracht Baunatal mit 33:34

16.12.2012 - 19:38 Uhr

Nichts war es mit einem oder sogar zwei Auswärtspunkten für die LVB- Handballer so kurz vor Weihnachten. Die Gastgeber des GSV Eintracht Baunatal zeigten sich wenig spendabel und schickten die Leipziger mit einer höchst ärgerlichen 33:34 (19:18)- Niederlage nach Hause. Damit überwintern sie mit 15:15 Punkten auf Platz acht.

Das Spiel scheint vier Minuten vor Schluss gegessen. Baunatal führt mit 34:29. Fünf Tore in dieser kurzen Zeit aufholen? Unwahrscheinlich. Doch da tut sich was auf Leipziger Seite. Tor für Tor rücken die LVB-Handballer näher. 49 Sekunden vor Schluss trifft LVB-Kreisläufer Tommi Sillanpää dann zum 33:34. Leipzig ist am Drücker. Ein Tor fehlt, doch es fällt nicht. „Hätte das Spiel eine Minute länger gedauert, wäre ein Unentschieden drin gewesen“, sagte Trainer Torsten Löther. „Doch leider kam unser Endspurt zu spät.“

Baunatal sei am Ende der glücklichere Sieger, so Löther. Aber unverdient sei ihr Erfolg auch nicht. „Sie haben noch einmal die zweite Luft bekommen und sich zurückgekämpft.“ Denn eigentlich lagen die Gastgeber schon deutlich hinten. Die Leipziger begannen konzentriert, führten nach 24 Minuten mit 18:13. „Fünf Minuten vor und fünf Minuten nach der Halbzeit brechen uns dann aber das Genick“, ärgert sich Löther. In dieser Phase hätten seine Jungs einfach zu viel gewollt. „Wir wurden ungeduldig, haben vorne zu schnell abgeschlossen. Auch in der Abwehr wurde nicht mehr konsequent genug gedeckt.“

Die Eintracht wusste das zu nutzen und drehte den 5-Tore-Rückstand in eine 3-Tore-Führung (23:20, 36. min). „Baunatal hat unsere Fehler konsequent bestraft. Dennoch kann ich meiner Mannschaft kämpferisch keinen Vorwurf machen.“ Löther lobte vor allem Linksaußen Sascha Meiner, Kreisläufer Oliver Wendlandt – beide mit sieben Toren beste Schützen auf Leipziger Seite – und Carlo Wittig (fünf Treffer). „Carlo hat viele gute Anspiele an den Kreis gegeben.“ Dennoch fand der Coach auch deutliche Worte: „Wir müssen es wieder schaffen, unsere Leistung kontinuierlich über 60 Minuten abzurufen.“

Jetzt dürfen die Handballer aber erst einmal durchpusten. Es geht in die verdiente Winterpause, bevor am 12.01.2013 die Rückrunde startet – dann mit einem Heimspiel gegen den HSC Bad Neustadt. Doch bis dahin heißt es: abschalten und Kräfte tanken.

SG LVB: Schulz (TH), Ziebert (TH), Eulitz 4, Meiner 7/2, Uhlig 2, Fritsch 4, Berthold 3, René Wagner, Wittig 5, Höhne, Wendlandt 7, Zart, Hanner, Sillanpää 1.

Quelle: SG LVB Leipzig
Autor: Handball.de
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