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Junioren qualifizieren sich sicher für die U21-WM

06.01.2013 - 17:15 Uhr

Die Junioren-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes hat sich in der Krefelder Glockenspitzhalle sicher für die U21-Weltmeisterschaft qualifiziert. Nach Finnland (37:27) und Österreich (35:29) schlug das Team der Jahrgänge 1992 und jünger am Sonntag vor 1800 Zuschauern auch Tschechien klar mit 39:22 (17:11). Die von Markus Baur und Axel Kromer betreuten Spieler nehmen damit vom 14. bis zum 28. Juli an der WM in Bosnien-Herzegowina teil.

„Die Jungs haben wirklich sehr gut gearbeitet”, sagte Baur. „Mir war bewusst, dass wir gegen Tschechien ein K.o.-Spiel vor uns hatten, aber ich war mir auch sicher, dass die Jungs alles daran setzen werden, erfolgreich zu sein. Wir haben am oberen Limit gespielt.”

Nach einem 5:6-Rückstand resultierten aus einer starken Abwehr (Baur: „Da haben wir ein paar Mal richtig gezündet”) mit dem gutem Torwart Malte Semisch zahlreiche Ballgewinne und Gegenstöße. Nach dem Seitenwechsel rauschte das Team auf einer Euphoriewelle der Qualifikation entgegen. Krefeld bleibt damit für die DHB-Junioren ein gutes Pflaster. Bereits im vergangenen Jahr qualifizierte sich die Mannschaft an selber Stätte für die U20-Europameisterschaft.

Der angeschlagene Rechtsaußen Marius Steinhauser kam nicht zum Einsatz, Jan Forstbauer spielte lediglich in den ersten zehn Minuten, erzielte mit zwei Würfen jedoch zwei Tore. Stark wie die Berliner Achse: Im rechten Rückraum sprang Fabian Wiede in die Bresche, der am Morgen als 16. Spieler für den rechten Flügel nachnominierte Ramon Tauabo traf insgesamt neunmal.

Zu den Beobachtern zählte erneut Heiner Brand. „Das war schon souverän”, sagte der DHB-Sportmanager. „Da ist aber auch noch Luft nach oben. Man muss die personelle Situation mit einigen Ausfällen berücksichtigen.” In Krefeld mussten die Junioren ohne Finn Lemke und Patrick Zieker (beide Spieler des Elitekaders) auskommen, Julius Kühn kam im Qualifikationsturnier lediglich in der Abwehr zum Einsatz. Baur: „Wir haben noch Potenzial in der Truppe.” Brand urteilte: „Da haben einige Spieler die Chance, nach oben zu kommen. Das ist ein interessanter Jahrgang.”

 
Deutschland - Tschechien 39:22 (17:11)

Deutschland:  Storbeck, Semisch; Torbrügge (1), Musche, Steinhauser, Dippe (1), Feld (3), Schmidt (3), Forstbauer (2), Hansen (4), Wiede (4), Niemeyer (6), Weber (1), Ernst (5), Kühn, Tauabo (9) 

Tschechien: Pysko, Machalicky; Slachta (1), Petrosvky, Skvaril (3), Simunek, Uzek (3), Syrinek, Blecha, Krahulec, Babak (4), Tonar (4), Mlotek (3), Sykora (4), Magrla (2), Petruzela (2) 

Quelle: dhb.de
Autor: Handball.de
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