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HSC Bad Neustadt verabschiedet sich mit Erfolg gegen Aschersleben in die Winterpause

HSC Bad Neustadt – HC Alligators Aschersleben 31:28 (15:16)

16.12.2012 - 21:13 Uhr

Mit dem achten Heimsieg in Serie und damit ungeschlagen in eigener Halle verabschiedet sich der HSC Bad Neustadt vom Handballjahr 2012. Wie zum Abschluss der vergangenen Saison geht das Team von Dr. Matthias Obinger damit als Zweiter in die Winterpause und etabliert sich als erster Verfolger von Tabellenführer Rimpar.

Wie schon in den letzten Spielen war jedoch eine ganze Menge Schwerstarbeit zu verrichten, ehe die nächsten zwei Punkte auf der Habenseite verbucht werden konnten. Die Gäste aus Aschersleben zeigten sich als eine harte Nuss, die es zu knacken galt. Unter den Augen vom Ex-Gästetrainer Gunter Funk, der in den 1990er Jahren auch schon in Bad Neustadt als Trainer arbeitete, erwischten die Bad Neustädter den besseren Start in die Partie. Allen voran Vilim Leskovec zeigte sich zu Beginn treffsicher und sorgte fast im Alleingang für eine 6:2-Führung. Doch die letzten Wochen wiederholten sich. Die Gäste, die immer wieder über schnelle Mitte und zweite Welle zum Erfolg kamen, gestalteten das Aufeinandertreffen wieder ausgeglichen. Emil Feuchtmann, am Ende bester HC-Schütze mit 9 Treffern, sowie sein Bruder Erwin und der agile und starke Kreisläufer Martin Ariel Doldan, lagen beim Stand von 11:12 das erste Mal in Front, nicht einmal unverdient. Dazu kam auf HSC-Seite die Hypothek durch Kapitän und Abwehrchef Margots Valkovskis, der nach Ansicht der Schiedsrichter zweimal kurz aufeinanderfolgend den Ball absichtlich mit dem Fuß spielte und so nach 12 Minuten rotgefährdet bis zur Pause auf der Bank Platz nehmen musste. Doldan sorgte mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause für die HC-Führung nach 30 Minuten.

Die Halbzeitansprache von Obinger zeigte wieder Wirkung. Mit mehr Elan und Selbstvertrauen kehrten die Rot-Weißen auf den Platz zurück, was nicht zuletzt am nun auftrumpfenden Gary Hines lag, der in unnachahmlicher Art hochstieg und seine Farben mit 22:19 in Front brachte. Auch HSC-Goalie Rostislav Badura kam besser in Fahrt, hielt unter anderem zwei Strafwürfe. Aschersleben ließ sich jedoch weiter noch nicht entscheidend abschütteln, witterte beim Stand von 26:24 wieder seine Chance. Doch Stefan Schröder mit seinen Unterarmwürfen besiegelte die Gästeschlappe, da der HC am Ende sein taktisches Konzept etwas verlor, mit zu vielen Einzelaktionen an Badura scheiterte und so knapp, aber letztlich verdient verlor.

Obinger war nach dem 31:28-Erfolg mit dem Resultat zufrieden, mit dem Spiel jedoch nicht. Allen voran die erste Hälfte mit einigen Aussetzern gelte es in der Winterpause aufzuarbeiten. „Wir haben da in den letzten Wochen immer wieder schlechte Phasen, in denen wir mental nicht gut agieren“, sieht er eine Schwäche in den Köpfen der Spieler. Auch Frank Seifert, Interimscoach der Gäste aus Sachsen-Anhalt machte ein solches Problem bei seinem Team in der Schlussphase aus, gratulierte dem HSC aber fair zum Heimsieg. Diese sind noch immer auf der Suche nach einem neuen Trainer, der in der Rückrunde für den Klassenerhalt sorgen soll. Obinger hat solche Abstiegssorgen keinesfalls, für sein Team steigt schon am zweiten Rückrundenspieltag im Januar der große Showdown gegen Tabellenführer Rimpar in der Bürgermeister-Goebels-Halle.

HSC Bad Neustadt: Panfil 1, Valkovskis 1, Schmitt 1, Hines 8, Schröder 5, Rohaly 2, Wicklein 5/2, Gerr 2, Leskovec 6.

HC Aschersleben: Em. Feuchtmann 9, Kommoß 4/1, Böcker 2, Doldan 7, Seifert 1, Er. Feuchtmann 4, Weber 1.

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