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Heuberger fordert gegen Argentinien kompakte Abwehr und stabile Torhüter

14.01.2013 - 21:02 Uhr

Mit Gedanken an Tunesien ist er spät in der Nacht eingeschlafen und früh am Montag wieder aufgewacht, doch inzwischen hat Argentinien alles verdrängt: Bundestrainer Martin Heuberger bereitet die deutsche Handball-Nationalmannschaft in Granollers auf den dritten Akt der WM 2013 vor. Nach Brasilien (33:23) und Tunesien (23:25) wartet am Dienstag der Panamerikameister auf das DHB-Team - ein für die Vorrunde der Weltmeisterschaft richtungweisender Vergleich. „Argentinien wird sich eine offensivere Abwehrvariante wählen und verfügt über individuell sehr starke Spieler”, sagte Heuberger beim Medientreff. „Wir brauchen selbst wieder eine sehr kompakte Abwehr und eine stabile Torhüterleistung, um das Spiel gewinnen zu können. Und wir müssen konsequenter im Abschluss werden.” Die Partie im Palacio de los Deportes de Granollers beginnt um 18.15 Uhr und wird von der ARD live übertragen.

Frankreich führt die Tabelle der Gruppe A mit 4:0 Punkten an, dahinter folgen geschlossen Deutschland, Tunesien, Argentinien und Brasilien mit jeweils 2:2 Punkten. Montenegro liegt mit zwei Niederlagen aktuell auf dem letzten Platz. Horst Bredemeier, DHB-Vizepräsident Leistungssport und Leiter der deutschen Delegation, sagte zur Lage: „Natürlich tut uns die Niederlage gegen Tunesien weh. Wir wollten uns so früh wie möglich für das Achtelfinale qualifizieren. Die nächsten beiden Spiele gegen Argentinien und Montenegro sind sehr wichtig. „Ich bleibe weiterhin positiv, was das Achtelfinale angeht. Wir werden uns steigern. Die Ansätze, gerade der jungen Spieler, waren gut.”

Vor dem Einstieg in die Vorbereitung auf Argentinien analysierte Heuberger gemeinsam mit Co-Trainer Frank Carstens noch einmal die Niederlage gegen Tunesien und erkannte drei Gründe: die Kooperation der Torhüter mit der Abwehr, das nicht wie vorgenommen durchgezogene Tempospiel und die Chancenverwertung aus freien Situationen. „Wir haben gegen eine starke tunesische Mannschaft verloren”, sagte Heuberger. „Die hat sicher sehr viel Perspektive, wenn man sich diese Rückraumachse anschaut. Ich glaube, dass wir ähnliche Talente haben. Um die Zukunft brauchen wir uns nicht die ganz großen Sorgen machen. Sicher haben wir Problempositionen, aber auch daran arbeiten wir, damit wir bald wieder Weltklassespieler stellen. Viele ausländische Trainerkollegen schauen darauf, wie wir unsere Spieler ausbilden. Das Problem ist unsere Anschlussförderung.” Doch das ist eine Aufgabe für die Zeit nach der Weltmeisterschaft in Spanien.

Quelle: dhb.de
Autor: Handball.de
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