HC Leipzig vor schwerem Auswärtsspiel in Frankfurt
"Wir wollen es in Frankfurt deutlich besser machen als in Buxtehude"
Zoom- Maura Visser beginnt am Montag mit Schutzmaske wieder mit dem TrainingFoto: Sebastian Brauner
Viel Zeit zum Verschnaufen und Aufarbeiten gab es für Trainer Stefan Madsen nicht nach dem Spiel in Buxtehude am Mittwoch. Dennoch muss der Däne seine Mannschaft auf das schwere Auswärtsspiel am morgigen Samstag um 16 Uhr in Frankfurt/Oder vorbereiten.
"Wir wollen nicht jammern wegen der Verletzten-Situation, ändern können wir daran sowieso nichts. Aber das Ganze macht sich vor allem in unserem Trainingsprozess bemerkbar. Wir können nicht in der Qualität trainieren, wie wir das brauchen. Im Hinspiel schlagen wir mit fast kompletter Mannschaft Buxtehude mit 32-21 und müssen mit dem letzten Aufgebot im Rückspiel eine 23-18 Niederlage hinnehmen. So ist es im Sport und in Buxtehude kann man definitiv verlieren, das kann man in unserer personellen Situation nicht mal als Überraschung bezeichnen. Nur das wie dieser Neiderlage hat mich gestört. Wir erarbeiten uns eine Menge Chancen und verwerfen dann Unmengen von freien Bällen, das darf so nicht sein. Das spielt sich alles im Kopf ab, wenn der Körper nachlässt. Aber das ist nun Vergangenheit, wir wollen es in Frankfurt deutlich besser machen als in Buxtehude." Angesprochen auf die Tabellensituation meint Stefan Madsen: "Mit einem Sieg wären wir einen Punkt hinter Buxtehude und einen vor Oldenburg. Das sagt zu diesem Saisonzeitpunkt aber gar nichts aus, zumal wir ein Spiel weniger haben. Auf die Tabelle schauen wir deshalb jetzt gar nicht, das zählt immer erst am Ende einer Saison, Zwischenstände sind unwichtig."
Im Pokalspiel vor zwei Wochen konnte der HCL den FHC deutlich in die Schranken weisen und zog selbst ins Viertelfinale ein. "Das man zwischen dem Pokalspiel und dem morgigen Bundesligaspiel keine Quervergleiche ziehen kann, steht fest. Frankfurt hat zu Hause zum Beispiel auch Buxtehude geschlagen. Wir sind gut beraten, uns einfach auf unsere Leistung zu konzentrieren." meint Manager Kay-Sven Hähner.
Nicht nur das die Vorzeichen Heim- und Auswärtsspiel umgekehrt sind, mit Maura Visser spielte auch der Dreh- und Angelpunkt im Leipziger Spiel bis zum Zeitpunkt ihres Nasenbeinbruches in der 40.Minute sehr stark. Stefan Madsen: "Wir müssen einfach unsere Chancen konsequenter nutzen, dann haben wir auch in Frankfurt die Möglichkeit zu gewinnen, da bin ich mir sicher."
Nicht mit dabei sein werden Maura Visser, Luise Lyksborg, Loraine Hellriegel und Anne Ulbricht, den Spielverlauf kann man als Live-Ticker unter www.lvz.de, www.mdr.de oder www.hc-leipzig.de verfolgen.
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