Startseite » Frauen » 1. Bundesliga Frauen » HBF kompakt: Buxtehude geht als Tabellenführer ins Jahr 2013

HBF kompakt: Buxtehude geht als Tabellenführer ins Jahr 2013

31.12.2012 - 15:29 Uhr

Die Handball Bundesliga der Frauen ist nach Weihnachten voll durchgestartet und hat am vergangenen Wochenende gleich neun Partien absolviert. Bislang ist der Buxtehuder SV die beste Mannschaft der Hinrunde, allerdings könnte der HC Leipzig noch bei einem Sieg im Nachholspiel über den Frankfurter HC mit sieben Toren Vorsprung am Deutschen Vizemeister vorbeiziehen, dieser geht aber als Spitzenreiter ins neue Jahr. Die Hinrundenmeisterschaft verpasst hat hingegen der Thüringer HC, der in Frankfurt/Oder verlor. Auch der Kampf um den Klassenerhalt ist durch den Sieg der Trierer Miezen über Blomberg spannend geworden.

Der Kampf um die Tabellenführung zum Abschluss des Jahres war hart umkämpft. Der Buxtehuder SV hatte ebenso wie der Thüringer HC gleich zwei Aufgaben zu bewältigen. Das Derby gegen den VfL Oldenburg forderte vom Deutschen Vizemeister viel ab. Zwischenzeitlich mit fünf Toren in Rückstand erkämpfte sich der BSV noch ein 29:29-Unentschieden, ein Resultat, was beide als „sportlich gerecht“ empfanden. Bei Aufsteiger Koblenz/Weibern ließ das Team von Dirk Leun hingegen nichts anbrennen. Bis zu zwölf Tore betrug zwischenzeitlich die komfortable Führung, ehe die Vulkan-Ladies noch einmal eine Aufholjagd starteten und am Ende nur mit 22:26 unterlagen.

Deutlicher hatte das Team aus der Eifel zwei Tage zuvor beim Thüringer HC verloren. Der Deutsche Meister dominierte die Partie von Beginn an und setzte sich am Ende klar mit 31:20 durch. Durch den Punktverlust Buxtehudes hatte der THC in Frankfurt/Oder alle Karten in der Hand. Die Brandenburgerinnen wuchsen jedoch über sich hinaus, waren ohne ihre Toptorjägerin Franziska Mietzner unberechenbar und konnten angeführt von einer starken Anne Jochin (9/1) die Partie mit 27:26 für sich entscheiden. Die Gäste hingegen konnten den Ausfall von Nationalspielerin Kerstin Wohlbold nicht kompensieren und quittierten damit die zweite Saisonniederlage.

Mit einem Spiel Rückstand, da das Derby gegen den Frankfurter HC auf den 12. Januar verlegt wurde, belegt der HC Leipzig zum Jahreswechsel den dritten Platz. Die Sächsinnen begannen das Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen furios und führten schnell mit fünf Toren (10:5), doch angepeitscht von 2.300 Zuschauern kämpfte sich Göppingen Tor um Tor heran und glich kurz vor dem Ende zum 18:18 aus. Matchwinner wurde dann jedoch HCL-Linksaußen Natalie Augsburg, die zum 18:19-Endstand traf. Hinter dem Spitzentrio hat sich der VfL Oldenburg als vierte Kraft in der Liga etabliert. Der Deutsche Pokalsieger hatte in Buxtehude viel Kraft gelassen und hatte so viel Mühe mit dem Tabellenletzten Bad Wildungen Vipers. Am Ende setzte sich dann doch der VfL mit 29:27 durch.

Eng geht es hingegen im Kampf um die Plätze fünf bis sieben zu. Der Frankfurter HC beginnt nach dem Sieg über den THC das Jahr auf Platz fünf, allerdings haben Frisch Auf Göppingen und Bayer Leverkusen ebenfalls zwölf Zähler auf dem Konto. Die Elfen sind nach der EM-Pause am besten aus den Startlöchern gekommen und konnten in Blomberg und gegen Metzingen zwei Siege feiern. Verlassen konnten sich die Rheinländerinnen in beiden Partien vor allem auf ihr starkes Torhütergespann. Hatte an alter Wirkungsstätte Natalie Hagel großen Anteil am 25:16-Erfolg im Lipperland, so konnte beim 25:22-Heimsieg gegen Metzingen Valentyna Salamakha eine Weltklassequote von 46 Prozent gehaltener Bälle für sich verbuchen.

War die HSG Blomberg-Lippe über Weihnachten noch punktgleich mit den Rheinländerinnen, so hat man durch die Niederlage im direkten Duell, aber auch die anschließende 21:28-Niederlage bei der DJK/MJC Trier den Anschluss etwas verloren. Für das Team von Andre Fuhr muss sich jetzt auch der Blick nach unten richten, denn die Miezen rückten durch den Erfolg auf vier Punkte an die HSG heran. Dazwischen rangieren derzeit noch die beiden Aufsteiger, die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern bleiben bei 6:16, die TusSies aus Metzingen bei 5:17 Punkten.

Mit zwei Punkten weiterhin Tabellenletzter bleiben hingegen die Bad Wildungen Vipers. Die Nordhessinnen verfügen allerdings mit Cristina Mihai (74/33) über die zweitbeste Torschützin der Liga. Treffsicherer war bislang nur die Leverkusnerin Kim Naidzinavicius (81/30). Auf den weiteren Plätzen folgen Laura van der Heijden (Oldenburg, 71/5) und Carolin Schmele (Trier, 70/7).

Quelle: hbf-info.de
Autor: Handball.de
Diesen Beitrag im Forum diskutieren



Der Handball.de Vereinsrabatt

Zurück

Handball-Vereins-App